Im Mittelpunkt standen die Themen Sicherheit, Verteidigung und Wirtschaft. Der Regierungschef traf sich unter anderem mit dem stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberater der USA, Mike Needham, und dem stellvertretenden Handelsminister Paul M. Dabbar. In den Gesprächen warb Rhein für eine enge Zusammenarbeit bei Verteidigung und Sicherheit sowie für intensive Handelsbeziehungen. Zudem sprach er mit Max Bergmann, Direktor des Europa-, Russland- und Eurasien-Programms des renommierten Centers for Strategic and International Studies (CSIS) über die sicherheitspolitische Lage Europas.
Dank für jahrelange Vorreiterrolle der USA bei Verteidigung – Hessen setzt auf starke heimische Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft
Im Gespräch mit dem stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberater der USA, Mike Needham, hob Rhein den jahrzehntelangen Beitrag der Vereinigten Staaten zur Sicherheit Europas hervor. Needham arbeitet eng mit Außenminister Marco Rubio zusammen und koordiniert im Nationalen Sicherheitsrat an der Schnittstelle zwischen Weißem Haus und Außenministerium die komplette US-Sicherheitsstrategie. Nach dem Treffen sagte Rhein: „Europa muss erwachsen werden. Wir müssen uns selbst verteidigen können gegen all jene, die uns herausfordern. Wir wissen genau, dass wir unseren jahrzehntelangen Schutz vor allem der militärischen Stärke der Vereinigten Staaten verdanken. Jetzt ist es an uns, mehr Verantwortung für unsere eigene Sicherheit zu übernehmen. Echte eigene Verteidigungsfähigkeit garantieren – das ist die wichtigste Aufgabe unserer Generation.“ Deutschland erhöhe deshalb seine militärischen und sicherheitspolitischen Ausgaben substanziell, rasch und dauerhaft. Hessen habe auf die veränderte sicherheitspolitische Lage ebenfalls reagiert und setze auf eine starke heimische Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft. Bei zwei großen Treffen mit der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft sei eine Strategie mit den Schwerpunkten Internationalisierung, Planbarkeit, Bürokratieabbau, Rohstoffsicherung sowie Forschung, Entwicklung und Innovation erarbeitet und beschlossen worden. Der jüngst vorgestellte Defence Hub Nordhessen sei ein weiterer Baustein in der eigenen Sicherheitsarchitektur. Am Airport Kassel werde zudem das Hessische Drohnenkompetenzzentrum aufgebaut; es bündele Forschung, Erprobung, Qualifizierung und Anwendung an einem Standort und teste neue Technologien unter realen Bedingungen.